munnar, madurai, rameshwaram

By leon | November, 11, 2009 | 6 comments

war noch einen tag in ooty, brav herumspazieren

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besuch im botanischen garten war von der botanik her maessig interessant, dafuer ziemlich viel spass mit dieser schulklasse gehabt

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das saukalte und nasse wetter hat mich dann aber nach munnar getrieben, eine andere bergstation die etwas tiefer liegt, mal einen tag durch die teefelder gelatscht, extrem schoen trotz ziemlich verregnet

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am naechsten tag mit guide und zwei franzoesischen damen einen berg erklommen, leider aber nicht ganz, wir mussten wegen zu schlechter sicht abbrechen, im nebel sieht man die wilden elefanten nicht rechtzeitig die hier jedes jahr ein paar einheimische und manchmal auch touristen auf dem gewissen haben

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die geplant 5-stuendige fahrt nach madurai hat sich dann aufgrund eines motorschadens des direkten busses wieder mal als 11-stuendige odysee entpuppt, groesstenteils stehend, selbst auf den bergstrassen braucht man sich aber nicht anzuhalten, ca 300 andere koerper im bus sorgen dafuer dass man sowieso nicht umfallen kann. seltsamerweise stoeren mich die ganzen (eigentlich muehsamen) busfahrten bisher aber nicht besonders, keine ahnung weshalb, gewohnheit kanns nicht sein, bin ja erst seit kurzem oeffentlich unterwegs. wie auch immer, jedenfalls praktisch so

am weg nach madurai caroline und veerle (der namen ist noch viel schwieriger auszusprechen als alle indischen namen) aus belgien kennengelernt, mit den beiden dann eine recht witzige zeit in madurai gehabt

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unter anderem (natuerlich neben brav tempel und so anschauen) eine bar namens “apollo 96″ entdeckt, ist eingerichtet wie ein spaceshuttle, sehr seltsam sowas in suedindien zu finden, sehr lustig natuerlch auch. war aber ein kurzes vergnuegen, hat um 10 zugesperrt, also schnelles bierchen und wieder raus

und jetzt bin ich nach voellig unproblematischer busfahrt ohne pannen und umsteigen in rameshwaram im suedosten gelandet, sehr gemuetlicher pilgerort mit beeindruckendem tempel

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das ist nicht der tempel, in diesem kleinen kasten wohn ich hier, geht sich genau ein bett aus darin, duschen muss ich mittels selbstgebasteltem becher, dafuer kostet es fast nichts und ich hab eine riesige dachterasse fuer mich allein, laesst sich sowohl unter tags als auch am abend aeusserst gut aushalten hier oben

rameswaram liegt auf einer kleinen (durch eine bruecke mit dem festland verbundenen) insel, bei der stadt selbst sieht der strand gewohnt indisch aus

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aber ein paar kilometer weiter gibts nur noch ein paar fischerhuetten und lustige fischerkinder

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und noch weiter draussen kann man dann tatsaechlich auch ein bisserl allein das saubere meer geniessen

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jetzt hoff ich auf gutes wetter, bis auf heute hats die letzten vier tage groesstenteils geregnet, ist auch grad regenzeit hier in tamil nadu (suedoestlicher bezirk indiens) aber ich glaub trotzden noch an einen triumph der sonne waehrend der naechsten 10 tage, ansonsten muesst ich wieder in den westen uebersiedeln, prinzipiell nicht schlimm aber halt wieder zumindest 2 tage unterwegs also besser gutes wetter hier

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6 Responses to munnar, madurai, rameshwaram

  • zurken

    wie alle Indienberichte nicht einladend, da mal selbst hinzufahren, komm lieber nach Wuppertal, hier regnets grad mal nicht, gibt leckeres Essen in der Tafel (umsonst) und bei mir ne Badewanne!

    :)

  • Veerle

    Hi Leon, we had a look at your blog, Glad you arrived without any problems in Rameswaram!
    At last in Kumily there is no rain, and today we did a very nice jungle safari.
    Apparently you have good weather, so we won’t see you back in Kerala, not that you’re not welcome of course!
    Let meet in june in Vienna, this is if you’re not becoming an aussie…
    many greetings, with love form Veerle (remark the L) and Caroline
    kisses

  • Heinz

    @ zurken Nee, einladend ist Indien nicht unbedingt. Aber für viele Traveller ist es das absolut interessanteste Land überhaupt. Mir ist es jedenfalls so ergangen. Als ich vor 27 Jahren zum ersten mal dort war, wollte ich so schnell wie möglich wieder weg. Aber dann ist irgendwas seltsames passiert. Jedenfalls war ich danach noch sieben mal dort, auch schon mal ein paar Monate am Stück. Und es zieht mich immer wieder hin. Inzwischen kann ich leider die schlechte Luft in den Städten nicht mehr vertragen.
    Grüße
    Heinz

  • leon

    sorry veerle!!! not even that i can’t pronounce it correctly, it seems that i neighter can write your name – but i got it now, thanks ;) good to hear your safari was nice, enjoy the last week of your trip, see you in vienna!

    und juergen, ja fuer indien muss man sicher eine andere einstellung als fuer die meisten anderen laender mitbringen, ist etwas ganz anderes aber auf jeden fall wert herzukommen und sich selbst ein bild zu machen – am besten vorher alle europaeischen vorstellungen von privatsphaere und reinlichkeit/umweltschutz vergessen. und ueber die tafel bin ich natuerlich bestens informiert, bin ja nach wie vor fleissiger leser deines blogs – gut dass du kein hausverbot bekommen hast – , vielleicht komm ich am rueckweg einen sprung vorbei, kann ich aber erst sagen wenn ich einen ungefaehren plan hab wann das ca sein wird

  • leon

    @ heinz: danke, perfekte beschreibung ;)

  • zurken

    auja, spring vorbei auf dem Rückweg, tät mich freuen, komme aber vielleicht auch nach Wien, wenn ich nicht bis dahin noch fauler geworden bin :)

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